Caritas-Aktuell

14. November 2017 Caritas-Generalversammlung

Nach einem Abendgebet in der Pfarrkirche versammelten sich 16 Personen im Franz-Stock-Haus. Nach der Begrüßung durch Elisabeth Weber stellte sich Peter Fuhrmanns, neuer Vorstand des Caritasverbands, vor und sprach über die Herausforderungen der Caritasarbeit im HSK. Besonderes Augenmerk legte er auf Fachlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Kultur der Caritasarbeit. Der Bedarf an Pflege ist groß, insbesondere bei der Tagespflege. Daher wurde in Bad Fredeburg die Anzahl der Plätze in der Tagespflege von 12 auf 18 erhöht. Im Anschluss daran stellte Brigitte Göckeler den Kassenbericht vor, worauf dem Vorstand Entlastung erteilt wurde. Jürgen Rohrbach berichtete von der Ruddies-Stiftung und betonte die gute Zusammenarbeit mit Roswitha Schneider. Auch die Vernetzung mit der örtlichen Caritas wurde als gut und sinnvoll dargestellt. Elisabeth Weber würdigte die Anstrengungen des Caritas-Kleiderladens, der nach wie vor mit sehr vielen Materialspenden bedacht wird. Neu gewählte Kassenprüferin ist Veronika Kraas. Unter dem Punkt Verschiedenes wurde die Idee des Vorstands vorgestellt, die Generalversammlung im nächsten Jahr nachmittags mit Kaffee und Kuchen stattfinden zu lassen. Dies wurde allgemein befürwortet. Für die Fotoaktion des Caritasverbands "Hilfe durch Dich" stellten sich spontan Karl-Josef Bamfaste und Margret Claushues für den Besuchsdienst St. Raphael, Jürgen Rohrbach für die Hausaufgabenhilfe, sowie zwei Bezirksmitarbeiterinnen zur Verfügung. Die Veranstaltung endete gegen 20.50 Uhr.
26. April 2017 Austausch- und Diskussionsabend zum Thema Flüchtlingshilfe
Zurzeit leben 69 Flüchtlinge (53 Erwachsene und 16 Kinder) in den städtischen Unterkünften Am Donscheid, Waldstrasse 8, Am Kurhaus 7 und im ehemaliges Krankenhaus. Hinzu kommen die bereits anerkannten Flüchtlinge, die in eigenen Wohnungen leben.

Es entstand eine lebhafte Gesprächsrunde, in der die ehrenamtlichen Tätigkeiten dargestellt wurden z.B. Fahrten zu Krankenhäusern, Sprach- und Alphabetisierungskurse, Fahrradreparatur, Kleiderladen, Cafe international, berufliche Integration über Aktivierungsgutscheine durch die GAB usw

Aber auch die bestehenden Probleme wurden deutlich
- Anspruchsdenken bei manchen Flüchtlingen. Sie sind sich für manche Arbeiten zu schade oder verstehen
nicht, dass es in Deutschland keine berufliche Zukunft ohne Ausbildung gibt
- große Probleme (z.B. Drogenhandel) gibt es am Donscheid, da dort zurzeit nur alleinstehende Männer
leben. Außerdem gibt es dort keine regelmäßige ehrenamtliche Betreuung.
- oft fehlt der berufliche Anschluss nach einem Praktikum oder einer Maßnahme bei der GAB
- Probleme bereitet auch die Bürokratie. Formulare sind sehr schwer verständlich, oft auch nur auf deutsch
und nicht in der Muttersprache der Asylbewerber

15. November
2016

Caritas-Generalversammlung

Nach einem Abendgebet in der Pfarrkirche versammelten sich 19 Personen im Franz-Stock-Haus. Nach der Begrüßung durch Elisabeth Weber stellten Frau Witteler und Frau Gerlach den "Sternenweg" vor, einen ambulanten Hospizdienst für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Gegensatz zum Hospizdienst als Begleitung in der letzten Lebensphase werden hierbei Kinder und Jugendliche, die an einer lenbensverkürzenden Krankheit leiden, aber auch ihre Geschwister und Eltern begleitet. Diese Unterstützung kann mehrere Jahre dauern und auch über den Tod des Kindes hinausgehen.(Weitere Informationen) . Die Caritas-Konferenz Bad Fredeburg möchte diesen Dienst in Zukunft unterstützen. Im Anschluss daran verlieh Ursula Heyer das Elisabeth-Kreuz an Rita Heimes und Annemie Röhr. Brigitte Göckeler stellte den Kassenbericht vor, worauf dem Vorstand Entlastung erteilt wurde. Rosi Meier und Irmgard Beule wurden einstimmig für weitere vier Jahre als Mitglieder des Leitungsteams gewählt. Neu gewählter Kassenprüfer ist Karl-Josef Bamfaste. Unter dem Punkt Verschiedenes erklärte Elisabeth Weber, dass das "Dankeschöntreffen" in Zukunft mit den einzelnen Gruppierungen separat stattfinden soll, damit die Kommunikation zwischen Gruppe und Leitungsteam intensiviert werden kann. Roswitha Schneider berichtete von der Arbeit der Ruddies-Stiftung und Annelie Ruddies-Warwitz bat darum, dass Bedürftigkeit auf jeden Fall gemeldet wird, damit den Menschen geholfen werden kann. Ins Cafe international kommen zu Zeit verstärkt Bewohner von St. Georg aber weniger Flüchtlinge, da die Zahl der in Bad Fredeburg lebenden Asylbewerber durch Wegzug stark abgenommen hat. Am 19. November soll im Rahmen des Cafes international eine Weihnachtsfeier stattfinden, bei der Tüten mit kleinen Geschenken verteilt werden. Die Veranstaltung endete gegen 21.45 Uhr.
Verleihung des Elisabeth-Kreuzes an Rita Heimes durch Ursula Heyer begleitet von Pastor Stipp

21. September 2016

Informationsveranstaltung zum Thema "Flüchtlinge in Bad Fredeburg"

In den letzten zwei Jahren sind viele Asylbewerber aus verschiedenen Kulturkreisen zu uns nach Bad Fredeburg gekommen. Zur Information über die gegenwärtige Situation und zur weiteren Planung lädt der Vorstand der Caritas-Konferenz Bad Fredeburg alle Interessierten zu einem Treffen am 21. September 2016 um 19 Uhr ins Franz-Stock-Haus ein.

30. Mai 2016

Informationsnachmittag für Asylbewerber bei der Feuerwehr

Der Löschzug Bad Fredeburg der Freiwilligen Feuerwehr lud kürzlich alle in Bad Fredeburg wohnenen Asylbwerber zu einem Informationsnachmittag ins Feuerwehrgerätehaus ein. Dort wurde erklärt, wie die Feuerwehr organisiert ist und welche Geräte es gibt. Auch ein Film über den Brand des Hotels am Rimberg wurde gezeigt. Höhepunkt des Nachmittags war für viele der Aufstieg mit der Drehleiter in luftige Höhen. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

26. Januar 2016

Flüchtlinge in Bad Fredeburg - wie ist die Situation, wie geht es weiter?

Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich die Zahl der bei uns lebenden Asylbewerber stetig erhöht. Diese Menschen brauchen unsere Hilfe, um sich – meist ohne Sprachkenntnisse – in einem für sie fremden Land zurechtzufinden. Je besser die Integration dieser Menschen in unseren Ort gelingt, umso weniger Probleme wird es geben, und das vielfältige Miteinander der Kulturen kann für alle eine Bereicherung sein. Viele ehrenamtliche Helfer haben sich bereits tatkräftig für sie eingesetzt, und auch in Zukunft wird weitere Hilfe nötig sein. Gebraucht werden z.B. Paten für Familien oder kleine Gruppen, die bei den alltäglichen Dingen helfen (z.B. beim Einkaufen, wie finde ich den richtigen Arzt, wie wird der Müll getrennt usw). Zur Information über die gegenwärtige Situation und zur Organisation von weiteren Hilfsangeboten laden wir alle Interessierten zu einem Treffen am 26. Januar 2016 um 19 Uhr ins Franz-Stock-Haus ein.