In den Nachkriegsjahren wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Komission für Rechenanlagen gegründet, die den Bau deutscher Rechenanlagen finanzieren sollte. Der Mathematiker Alwin Walther, der auch Mitglied in dieser Komission war, begann schon 1950 am Institut für Praktische Mathematik (IPM 1928-66) mit dem Bau des Darmstädter Elektronischen Rechenautomaten (DERA). Die Fertigstellung des Rechners verzögerte sich allerdings, da viele der am Bau beteiligten Fachkräfte von der Industrie abgeworben wurden. Auch war der DERA nicht für die Benutzung in Programmierveranstaltungen gedacht, sondern man wollte an ihm Entwicklungsingenieure ausbilden und Bauelemente auf ihre Eignung im Rechnerbau untersuchen.
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