Überlegungen zum Aufbau des Grundstudiums
- Für den Informatiker ist es wichtig, daß er über
genügend physikalisch-technische Kenntnisse verfügt, um sowohl
beim Systementwurf mit den Bausteinentwicklern kommunizieren als auch bei
der Prozeßsteuerung
die geeigneten Steuerungsverfahren entwickeln zu können.
- Ein weiterer wichtiger Bereich, der zur Informatikausbildung gehören
muß ist die System- und Anwendungstheorie: z.B. Automatentheorie, Theorie
der
formalen Sprachen, Informationstheorie und Optimierungstheorie.
- Die Studenten müssen die Gelegenheit erhalten, sich möglichst
viel praktisch am Rechner zu betätigen, und ebenfalls hoher Wert wird
schon
während des Studiums auf die Teamarbeit gelegt.
Auf Grund dieser Überlegungen war es nötig im mathematischen
Bereich
neben den schon bestehenden Veranstaltungen für Ingeneure auch die
Grundlagen der Informatiktheorie (elementare, algebraische und topologische
Strukturen, Graphik, Kombinatorik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und
Statistik) anzubieten. Daneben sollte es Veranstaltungen in Physik und
Elekrotechnik geben und vom ersten Semester an auch praktische Arbeit am
Rechner, unterstützt durch Einführungsvorlesungen und -praktika in den
Bereichen Aufbau, Wirkungsweise und Programmierung von Computern.
Das Grundstudium mit seinen Pflichtveranstaltungen sollte nach 3 Semestern
abgeschlossen werden können.