Überlegungen zum Aufbau des Grundstudiums

  1. Für den Informatiker ist es wichtig, daß er über genügend physikalisch-technische Kenntnisse verfügt, um sowohl beim Systementwurf mit den Bausteinentwicklern kommunizieren als auch bei der Prozeßsteuerung die geeigneten Steuerungsverfahren entwickeln zu können.
  2. Ein weiterer wichtiger Bereich, der zur Informatikausbildung gehören muß ist die System- und Anwendungstheorie: z.B. Automatentheorie, Theorie der formalen Sprachen, Informationstheorie und Optimierungstheorie.
  3. Die Studenten müssen die Gelegenheit erhalten, sich möglichst viel praktisch am Rechner zu betätigen, und ebenfalls hoher Wert wird schon während des Studiums auf die Teamarbeit gelegt.

Auf Grund dieser Überlegungen war es nötig im mathematischen Bereich neben den schon bestehenden Veranstaltungen für Ingeneure auch die Grundlagen der Informatiktheorie (elementare, algebraische und topologische Strukturen, Graphik, Kombinatorik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik) anzubieten. Daneben sollte es Veranstaltungen in Physik und Elekrotechnik geben und vom ersten Semester an auch praktische Arbeit am Rechner, unterstützt durch Einführungsvorlesungen und -praktika in den Bereichen Aufbau, Wirkungsweise und Programmierung von Computern.

Das Grundstudium mit seinen Pflichtveranstaltungen sollte nach 3 Semestern abgeschlossen werden können.

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